heizung


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Die Beheizung von Gebäuden hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Durch das Programm Energie Schweiz vom Bundesamt für Energie, den CO2-Ausstoss bis 2010 gegenüber 1990 in Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen und Gemeinden um 10 % zu senken, wurden die Normen der SIA sowie die Energievorschriften der Kantone laufend verschärft, so dass sich diese dem Minergiestandard immer mehr annähern, bzw. in einigen Kantonen bereits auf demselben Stand sind.

Nebst der immer besser isolierten Gebäudehülle zur Reduktion der Heizenergie im Winter, hat auch der Einsatz alternativer, erneuerbarer Energien in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Heiztechniken wie Holzheizungen (Pellet / Schnitzel, Stückholz), Solarthermie oder Wärmepumpen sind gegenüber fossilen Brennstoffen nicht nur umweltfreundlicher und präventiv gegen die Klimafolgen, sie sind auch wirtschaftlicher im Unterhalt und im Verbrauch.

Wo vorhanden, können auch Wärmeverbundanlagen ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz sein. Sie helfen generell, Energie zu sparen, und sind im Vergleich zu mehreren bis vielen individuellen Heizanlagen energieeffizienter. Noch besser schneiden Wärmeverbundanlagen ab, wenn sie Abwärme oder erneuerbare Energien nutzen. Sie entsprechen somit bestens den Anforderungen der Energiestrategie der Kantone. Zusätzlich sind die Wärmeverbundanlagen auch für die Eigentümerschaft wirtschaftlich, sie bringen eine hohe Versorgungssicherheit bei wenig Umtrieben.

Der mittel- bis langfristige Verzicht auf die Kernkraft in der Schweiz sowie die Senkung des Verbrauchs von fossilen Energien gemäss Energiestrategie 2050 des Bundes führen zwangsläufig zu einem strukturellen Umbau der Energieversorgung in der Schweiz. Das prognostizierte Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sowie die angestrebte Reduktion des Verbrauchs an fossilen Energien fördern eine Ausweitung der Stromanwendungen. Deshalb werden die erneuerbaren Energien wie auch die effiziente Verwendung von Energie weiter an Bedeutung gewinnen.